Da man Wireless-Geräte im unmittelbaren Umfeld verwendet,
stellt sich die Frage, ob WLan-Netzwerke eine Gefährdung der
Gesundheit darstellt.
Da keine eindeutigen und zuverlässtigen Studien vorhanden sind,
kann man diese Frage nicht eindeutig beantworten.
Auch, wenn Forschungsergebnisse von Mobilfunkherstellern oder
Gesundheitsfanatikern vorhanden sind, so ist kaum einer der Studien
Glauben zu schenken.
Neutrale Institutionen können weder den Elektrosmog, noch die
Gefährdung durch andere Faktoren nachweisen, da bisher ein Großteil
der Versuche gescheitert ist.
Durch eine Leistungsbeschränkung für Funk Netzwerke seitens der
Regierung ist eine Gefährdung ohnehin ausgeschlossen sein.
Schließlich ist lediglich eine Sendeleistung von maximal 100mW
zugelassen.
Die tatsächliche Elektrosmog-Belastung durch WLan liegt in der Regel
weit unter der Belastung durch Mobilfunktelefone.
Beispiele:
802.11a hat eine Sendeleistung von 0,03 W
802.11b/g hat eine Sendeleistung am Limit: 0,10 W
Man sollte sicherheitshalber die Verwendung eines Wireless-Gerätes
in unmittelbarer Nähe des Kopfes vermeiden.
Auch nach über zwei Jahrzehnten Forschung zu hochfrequenten elektromagnetischen Feldern ergibt sich kein klarer Hinweis auf gesundheitliche Schäden durch WLan-Strahlung im üblichen Heimumfeld.
Eine umfassende WHO-Übersicht aus dem Jahr 2024 fand keinen kausalen Zusammenhang zwischen Funk-Expositionen unterhalb der gültigen Grenzwerte und Krebserkrankungen.
Auch das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die ICNIRP halten die geltenden Grenzwerte weiterhin für ausreichend.
Aktuelle Router mit WiFi 6 oder WiFi 7 senden im 6-GHz-Band sogar mit deutlich geringerer Leistung pro Fläche als ältere Geräte im 2,4-GHz-Band, da OFDMA und Beamforming gezielter arbeiten.
Die Sendeleistung eines Smartphones beim Telefonieren liegt typischerweise um Größenordnungen über der eines WLan-Routers in einigen Metern Entfernung.